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Österreich


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1. Das Burgenland liegt im Westen von Österreich. - 2. Ab 1919 hieß Österreich "Deutschösterreich". - 3. Die "Republik Heinzenland" existierte nur 2 Tage. - 4. Im Nordosten grenzt das Burgenland an Oberösterreich. - 5. Ödenburg ist eine Stadt in Österreich. - 6. Hans Suchard wurde 1918 begnadigt. - 7. In Österreich-Ungarn lebten viele verschiedene Völker. - 8. Am Ende des zweiten Weltkrieges zerfiel Österreich-Ungarn. - 9. Zirka 10 Prozent der Burgenländer sprechen Ungarisch. - 10. Nur wenige Burgenländer sprechen Deutsch.

Gesprächsthema:

Frau Schmidthuber und Herr Podniklafski

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Das österreichische Bundesland

Burgenland

Flagge des Burgenlandes

von Jens-Robert Schulz


Das Bundesland Burgenland liegt im Osten Österreichs. Es ist rund 4000 qkm groß und hat etwa 280.000 Einwohner. Hauptstadt ist Eisenstadt mit zirka 13.000 Einwohnern. Das Burgenland grenzt im Osten an Ungarn; ganz im Nordosten an die Tschechei und im Westen an die österreichischen Bundesländer Oberösterreich und Steiermark. Knapp über 80 Prozent der Bewohner sind deutschsprachig; gut 10 Prozent sprechen Kroatisch ("Burgenlandkroatisch"), etwa 2 Prozent Ungarisch.

Das Burgenland gehörte lange Zeit zu Ungarn. Im Vielvölkerstaat Österreich-Ungarn war es als "Deutsch-Westungarn" Teil der ungarischen Reichshälfte. Als die "Donaumonarchie" 1918 infolge des ersten Weltkrieges zerfiel, beanspruchte das neu gegründete "Deutschösterreich" (ab 1919 Österreich) dieses Gebiet für sich, weil dort eine mehrheitlich deutschsprachige Bevölkerung lebte. Im Vertrag von Trianon 1920 trat das inzwischen selbstständige Ungarn das heutige Burgenland an Österreich ab. Lediglich im Raum Ödenburg (ungarisch: Sopron) führte eine Volksabstimmung zum Verbleib bei Ungarn.

Seit Dezember 1921 ist das Burgenland offiziell Teil der Republik Österreich. Es hatte zunächst aber keinen Namen. Man schlug zum Beispiel "Heinzenland" vor. Zum einen erinnerte das an den hier gesprochenen Dialekt ("Hianzn-Dialekt"); zum anderen erinnerte das an die "Republik Heinzenland". Der Sozialdemokrat Hans Suchard hatte diese "Zwei-Tages-Republik" am 22. November 1918 in Mattersburg ausgerufen, um den Verbleib bei Ungarn zu verhindern. Bereits einen Tag später schlug ungarisches Militär diese Republik nieder. Hans Suchard nahm man gefangen und verurteilte ihn zum Tode. Eine Amnestie im Dezember 1918 rettete ihm jedoch das Leben.    

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 Foto: magrit22/www.pixelio.de  Cafe Deutsch Tipp